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Die Große, Große Sage...

Die Erzählung über Yngve ist im Grunde genommen eine Rekonstruktion über das, was die Wahrheit hinter den Namen und Geschehnissen der isländischen Sagen bedeutet. Dies spielt sich am Ende der Eisenzeit ab, derselben Zeit, wo das Beowulf-Epos, Widsith und Teile der Inglingssage ihren Stoff herholen. Sowohl Handlung wie auch Hintergrundsbeschreibungen beruhen auf eingehender Forschung von Ortsnamen und moderner Archäologie. Die Zahlenmystik der Runen, die schicksalsbestimmten Schwertklingen und die Schätze von Ringgold sind von tatsächlichen Funden, befindlichen Schriftquellen und wissenschaftlicher Theorie eingeholt worden. Die Alva-Erzählung hat ihren Abdruck am Ende des nordischen Bronzealters genommen, deren Zusammenhang mit der gleichzeitigen griechischen Kultur eine immer stärkere Stütze aus der Forschung erhält. Die Götterverehrung und die Mythen sind von großer Bedeutung für den Machtkampf, und durch die Texte in Me lässt sich alsbald den Grundstein der Glaubensvorstellungen bis hin zu den Phöniziern, den alten Persern und den Tagen der Sumerer erahnen.

„Die Große Große Sage” ist der Titel eines von Schwedens ehrgeizigsten Buchprojekten. Bisher wurden mehr als 10.000 Stunden über einen Zeitraum von drei Jahren bei der Schaffung einer zusammenhängenden Hintergrundgeschichte aufgewandt. Diese Geschichte basiert auf Fakten sowie bestehende Mythen. Eine Gliederung auf Kapitelebene ist jetzt erstellt. Wer stirbt oder überlebet - und in diesem Fall, wie - ist bereits entschieden ... Aus Erfahrung, ist es sinnvoll, weitere Expansionen annehmen, wenn das tatsächliche Schreiben beginnt und ein kreativer Prozess in Gang kommt. Eine grobe Schätzung würde also insgesamt von mindestens zwölf Titeln ausgehen, wenn das Werk abgeschlossen ist. In der Tat, eine wahrhaft magische Zahl!

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